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AGB

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

(1) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen

Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehungen zwischen:

Josephine Ketelhut

Einzelunternehmen

Waldesruh 9, 15806 Zossen

E-Mail: mail@josephineketelhut.de

Telefon: 015233900729

(im Folgenden„Anbieter“)

und dem Kunden (im Folgenden „Kunde“) als Dienstvertrag im

Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts

Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

(2) Der Anbieter bietet folgende Dienstleistungen an: Online-Videokurse (ohne

Nachbetreuung), 1:1-Coachings, Social-Media-Kanal-Analysen (ohne

Nachbetreuung), Content Days (gemeinsame Content-Produktion am

Standort des Kunden) sowie die Erstellung von User Generated Content

(UGC) und Werbevideos für Marken.

(3) Gegenstand der Dienstleistung und des Services ist das Erbringen einer

vereinbarten Leistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines

bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten

als erbracht, wenn die vereinbarten Dienstleistungen erbracht worden sind.

Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben

wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.

(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber

Unternehmen gem. § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13

BGB.

(5) Es gelten ausschließlich die Regelungen im jeweiligen Dienstleistungsvertrag

und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen

des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, wenn der Anbieter der

Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde bucht bei dem Anbieter eine entsprechende Dienstleistung. Diese

Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Eine

Buchung kann persönlich, per E-Mail, per Kontaktformular oder über die

Website des Anbieters zustande kommen. Die Preise kann der Kunde der

Website des Anbieters entnehmen bzw. dem jeweiligen Angebot.

(2) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die

Buchung des Kunden bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der

Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.

(3) Die Präsentation und Bewerbung der Dienstleistungen auf den Webseiten

oder Broschüren des Anbieters oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen

kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, einen Dienstvertrag ohne Angabe von Gründen

abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet

werden kann, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus

gesetzlichen Gründen nicht beraten kann oder darf, oder wenn es Gründe

gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der

Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung der Dienstleistung

entstandenen Leistungen erhalten.

§ 3 Inhalt der Dienstleistungen

(1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen durch Anwendung seiner fachlichen

Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Coaching, Social-Media-

Analyse, Content-Strategie und Videoproduktion.

(2) Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden (insbesondere Reichweite,

Umsatzsteigerung, Markenbekanntheit oder ähnliche Ziele) kann nicht in

Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung der

Prozesse und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein dem

Kunden. Der Anbieter begleitet und berät den Kunden lediglich.

(3) Bei der Erstellung von UGC-Content und Werbevideos wird der Anbieter nach

bestem Wissen und Gewissen kreativ tätig. Die finale Freigabe der Inhalte

durch den Kunden ist Voraussetzung für die weitere Verwendung.

(4) Der Kunde erhält an den von dem Anbieter erstellten Inhalten (Videos,

Skripte, Analysen, Kursmaterialien) nach vollständiger Zahlung des

vereinbarten Entgelts ein einfaches, nicht übertragbares, räumlich und zeitlich

beschränktes Nutzungsrecht zur eigenen privaten Verwendung für einen

Zeitraum von 30 Tagen nach Buchung der entsprechenden Dienstleistung.

Eine Weitergabe an Dritte oder eine kommerzielle Weiterverwertung durch

den Kunden bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung mit dem

Anbieter.

(5) Sämtliche von dem Anbieter erstellten Unterlagen, Videos, Skripte und

Kursinhalte sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde ist nicht berechtigt,

diese Inhalte ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters zu

vervielfältigen, zu bearbeiten, zu verbreiten oder öffentlich zugänglich zu

machen, soweit nicht das gemäß Absatz 4 eingeräumte Nutzungsrecht dies

ausdrücklich gestattet. Bild-, Film- oder Tonaufnahmen der Sitzungen oder

Content Days sind nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung des Anbieters

gestattet.

(6) Der Anbieter wird den Kunden befragen, ob Coaching-Sitzungen zu

ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden dürfen. Der Kunde

entscheidet hierüber frei.

§ 4 Durchführung der Dienstleistungen

(1) Die Leistungserbringung beruht auf Kooperation und gegenseitigem

Vertrauen. Der Kunde ist zur Abnahme der Dienstleistung oder Umsetzung

der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Der Kunde erkennt an, dass alle

Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Dienstleistung von ihm

unternommen werden, in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

(2) Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Dienstleistung abzusagen,

sofern bei ihm oder einem Dritten, von ihm eingeschalteten

Leistungserbringer, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik,

Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder

Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindern,

d i e L e i s t u n g z u m v e r e i n b a r t e n Te r m i n a b z u h a l t e n . E i n

Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.

(3) Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser dem Kunden einen

Ersatztermin an. Kommt hierüber keine Einigung zustande, wird die bereits

gezahlte Vergütung abzüglich der tatsächlich angefallenen

Transaktionskosten erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den bei dem

Anbieter tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und

Gebühren, die bei dem vom Kunden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.

(4) Die Abbildung und Beschreibung der Dienstleistung und eines eventuellen

Leistungsortes auf der Website des Anbieters dienen lediglich der Illustration

und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige

Einhaltung wird nicht übernommen.

(5) Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der

Dienstleistung aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für

eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Inhaltes der Dienstleistungen

besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Inhaltes eintritt

und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.

(6) Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der angekündigten Dienstleistung zu

ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und für diesen

zumutbar ist.

(7) Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mail-Adresse und den

regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.

(8) Der Anbieter ist berechtigt, seine Leistungen jederzeit durch Subunternehmer

und Dritte erbringen zu lassen. Hierfür benötigt er keine Zustimmung des

Kunden.

(9) Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Leistungserbringung

erforderlichen Materialien, Zugänge, Briefings, Logos, Texte und sonstigen

Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

§ 5 Zahlung

(1) Eine Zahlung ist gegenüber dem Anbieter mit den in der Rechnung

angegebenen Zahlungsmitteln zum vereinbarten Fälligkeitsdatum ohne

Abzug zu leisten.

(2) Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren

und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.

(3) Alle Preise auf der Webseite und im Angebot des Anbieters sind als

Bruttopreise inkl. MwSt. aufgeführt.

§ 6 Laufzeit und Kündigung des Dienstleistungsvertrages

(1) Der Dienstleistungsvertrag wird für die im jeweiligen Vertrag vereinbarte

Laufzeit geschlossen. Die Laufzeit des Vertrages ergibt sich aus dem

jeweiligen Vertrag. Soweit es sich um einmalige Leistungen (z. B. einzelne

Coachings, Content Days, Videokurse oder UGC-Produktionen) handelt,

endet der Vertrag mit vollständiger Erbringung der Leistung. Die

nachfolgenden Absätze dieses Paragraphen sind auf solche Verträge nicht

anwendbar.

(2) Eine ordentliche Kündigung des Dienstleistungsvertrages muss spätestens

einen Monat vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Schriftform

gegenüber dem Vertragspartner erfolgen.

(3) Wird das Vertragsverhältnis nicht bis einen Monat vor Ende der jeweiligen

Laufzeit gekündigt, verlängert es sich immer jeweils um einen weiteren

Monat, wenn es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher handelt. Bei

Unternehmern verlängert sich das Vertragsverhältnis immer jeweils um die

ursprüngliche Laufzeit.

(4) Nach Ende der regulären Laufzeit beträgt die Kündigungsfrist einen Monat

bis zum Ende der verlängerten Laufzeit. Die Kündigung muss auch hier in

Schriftform erfolgen.

(5) Das Recht zur fristlosen und außerordentlichen Kündigung bei Vorliegen

eines wichtigen Grundes bleibt unberührt.

(6) Im Fall der vorzeitigen Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt

der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt. Dem Kunden bleibt der

Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich

geringerer Schaden entstanden ist.

§ 7 Vertraulichkeit der Dienstleistung

(1) Der Anbieter ist der absoluten Schweigepflicht unterworfen. Die Pflicht zur

Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung der vereinbarten

Vertragsleistungen zur Vertragserfüllung hinaus.

(2) Der Anbieter behandelt die Kundendaten vertraulich und erteilt Auskunft

bezüglich der Inhalte der Gespräche nur mit ausdrücklicher schriftlicher

Zustimmung des Kunden (Schweigepflichtentbindung).

§ 8 Gewährleistung

(1) Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter

Beachtung anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundsätze zur

Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem

Wissen und Gewissen.

(2) Gewährleistung für die Wirksamkeit seiner Empfehlungen übernimmt der

Anbieter nicht. Der Erfolg der Dienstleistung liegt zum größten Teil außerhalb

seines Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit des Kunden

ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.

(3) Die Dienstleistung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine

Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen

werden.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und

außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach

Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz

vergeblicher Aufwendungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Anbieter – soweit in Absatz (3) nicht

abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren

Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst

ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf

(sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des

vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die

Haftung vorbehaltlich der Regelung in Absatz (3) ausgeschlossen.

(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder

der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den

vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.

(4) Im Falle von Datenverlust haftet der Anbieter nur für denjenigen Schaden, der

auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger, dem Risiko angemessener

Datenanfertigung durch den Kunden entstanden wäre.

(5) Der Anbieter haftet nicht für den Erfolg von Coaching-, oder

Marketingmaßnahmen. Insbesondere übernimmt er keine Haftung für

Reichweiten, Likes, Umsatz oder andere wirtschaftliche Kennzahlen.

(6) Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, verjähren Ansprüche des

Kunden aus Gewährleistung und Schadensersatz mit Ausnahme der

Ansprüche aus unerlaubter Handlung innerhalb der gesetzlichen

Verjährungsfrist.

§ 10 Datenschutz

(1) Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner

personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen,

ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die

mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechte

Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte

erfolgt nicht.

(2) Sofern und soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung

personenbezogene Daten des Kunden im Auftrag verarbeitet, werden die

Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine marktübliche Vereinbarung zur

Verarbeitung von Daten im Auftrag gemäß Art. 28 DS-GVO abschließen.

(3) Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter, die für die Erbringung der

Dienstleistungen erforderlichen Daten verarbeitet und speichert. Eine

Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung

des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.

(4) Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen des Anbieters unter

folgendem Link: XXX

§ 11 Widerrufsrecht

(1) Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Anbieter bei Verbrauchern auf die

gesonderte Widerrufsbelehrung unter XXX

(2) Ist der Kunde ein Unternehmer, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung

vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nichtig sein oder

werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB insgesamt nicht tangiert. Die

ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch

eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen

am nächsten kommt.

(3) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist

deutsch.

(4) Änderungen und Ergänzungen der AGB oder des Vertrages bedürfen zu ihrer

Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

(5) Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen,

ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der

Sitz des Anbieters. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen. Das

gleiche gilt für den Erfüllungsort.

© Recht 24/7 Rechtsanwaltskanzlei Schröder

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